Spielsucht Sexsucht

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Sexsucht und Spielsucht nehmen zu. Auslöser liegen unter anderem im Stress- und Risikoverhalten, sagen Experten. von Ingrid Teufl. Die Sexsucht (auch Hypersexualität) zählt wie die Kauf- und die Spielsucht zu den Verhaltenssüchten. Kennzeichnend ist, dass der Drang Sex. Ist es wahr, dass Spieler auch oft nach neuen Sexpartnern suchen, um sich vom Spielen abzulenken? LG Klara. im Freundeskreis, in der Schule, Computerabhängigkeit, Spielsucht und auch eine pathologische Paarbeziehung. Symptome der Sexsucht. Neben den stoffgebundenen Süchten (Abhängigkeit von Alkohol, Nikotin, Drogen und Medikamenten) gibt es auch stoffungebundene Süchte (Spielsucht​.

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Bedrohungen bis hin zu den verschiedensten Sucht-Problemen (Drogensucht, Tablettensucht, Spielsucht, Sexsucht, Kaufsucht, Internetsucht usw. usf.). Halluzinationen, Verwirrung, Spielsucht, Sexsucht und Kaufrausch sind wichtige UAW dopaminerger Arzneistoffe. Peripher wirkende D2R-Antagonisten werden. Sexsucht und Spielsucht nehmen zu. Auslöser liegen unter anderem im Stress- und Risikoverhalten, sagen Experten. von Ingrid Teufl. Ob tatsächlich eine Sexsucht vorliegt oder Leidensdruck ob der gesellschaftlichen Norm hervorgerufen wird, kann von einem erfahrenen Therapeuten leicht festgestellt werden. Das Entstehen Beste Spielothek in Gadmen finden Sexsucht ist also davon abhängig, ob sexuelle Handlungen zu einer positiven Stimmung beitragen oder aber negative Zustände abgemildert https://wearejam.co/serisse-online-casino/beste-spielothek-in-doiber-finden.php. Und ich habe erkannt, dass ich gegen diese Krankheit etwas tun kann. An dieser Stelle wird daher nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Blizzcon Com ausgebildete Psychotherapeuten oder Sozialpädagogen professionell mit dieser Suchterkrankung umgehen und keinesfalls eine wertende oder verurteilende Haltung einnehmen. Beispielsweise sind Lustgefühle, das Erzeugen von Halluzinationen, ein Adrenalinschub, gesteigerte Glücksempfindungen, das Gefühl der absoluten Selbstbestimmtheit und Kontrolle oder gefühlt gesteigerte Energie solche angestrebten Erlebniszustände. Denn https://wearejam.co/casino-online-bonus/funflirt-de.php resultiert nicht aus tradierten Normen und gesellschaftlichen Werten. Dann spricht man von einer körperlichen Abhängigkeit. Es ist dennoch möglich, dass Betroffene glauben, sich ohne Cannabis https://wearejam.co/casino-online-bonus/geld-einklagen.php mehr entspannen zu können. Dabei sollte zum einen frühzeitig gegen eine unrealistische, stark idealisierte Vorstellung von Partnerschaft und sexueller Beziehung gearbeitet werden. Spielsucht Sexsucht Der Körper gewöhnt click here allerdings an die eklatante Ausschüttung des Glückshormons. This website uses cookies to improve your experience. Dagegen fallen andere — etwa die der Atemwege mit 2,1 Prozent, der Haut mit einem Prozent und des Herzkreislaufsystems mit zwölf Prozent — kaum ins Gewicht. Diese Email-Adresse ist bereits bei uns registriert. Mo - Do Dazu kann auch der Sexualtrieb gehören. Es can Beste Spielothek in Hahnenfelde finden seems deshalb nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Rückfall in die Sexsucht kommt. In Familien von Sexsüchtigen gibt es häufig Alkoholiker oder andere Abhängigkeiten, eine [email protected] Veranlagung Blizzcon Com The Game der Sucht ist anzunehmen. Sind Sie sexsüchtig? Seine Spielsucht war schon schlimm aber die Untreue und das ewige Misstrauen haben mich zerstört. Pathologisches Einkaufen. Ein überdurchschnittliches Sexualverlangen ist noch längst keine Sexsucht. Die wahre Einsicht fehlt!!!! Ich fühle mich nicht als Monster und ich habe meine Partner weder emotional noch finanziell ausgebeutet und war immer darum bemüht den Mist, den ich baute, auch selbst wieder auszubaden. Christiane Fux. Sicher wird jeder Spieler versuchen seine Sucht irgendwie zu verbergen, was wahrscheinlich in verschiedene Richtungen läuft. Alles über die Wirkung und Gefahren von Amphetaminen bis Tranquilizer mehr Die Grenze zwischen einem normalen, stark ausgeprägten Sexualtrieb und zwanghaftem sexuellen Verhalten, ist schwierig.

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Zum anderen, weil Abstinenz das Problem nicht löst. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Rückfall in die Sexsucht kommt.

Letztlich geht es darum, die Betroffenen zu einem normalen Umgang mit Sexualität zurückzuführen, die nicht das gesamte Leben bestimmt.

Die Grenze zwischen einem normalen, stark ausgeprägten Sexualtrieb und zwanghaftem sexuellen Verhalten, ist schwierig. Entscheidend für die Diagnose Hypersexualität ist:.

Im Internet werden verschiedene Tests angeboten, die einen Hinweis auf eine mögliche Problematik geben können. Eine professionelle Diagnose können sie allerdings nicht ersetzen.

Eine Sexsucht kann ganz verschieden Ursachen haben. Meist kommen mehrere Auslöser zusammen, wenn sich ein zwanghafter Sexualtrieb entwickelt.

Die Ursachen können in der Kindheit, in den persönlichen Erfahrungen mit Sex aber auch in der Persönlichkeit, der individueller Veranlagung und im soziokulturellen Umfeld begründet sein.

Insbesondere wenn Sex eingesetzt wird, um negative Gefühle wie Selbstzweifel, innere Leere oder Sorgen zu entfliehen, läuft eher Gefahr, in eine Sexsucht abzugleiten.

Sexueller Missbrauch : Menschen, die sexuell missbraucht wurden, haben häufig ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität.

Manche entwickeln in diesem Zusammenhang eine Hypersexualität. Gestörte Impulskontrolle : Eine gestörte Impulskontrolle bewirkt, dass die Befriedigung unmittelbarer Bedürfnisse von einer Person nur schwer zurückgestellt werden können.

Dazu kann auch der Sexualtrieb gehören. Sexverfügbarkeit im Internet : Pornos und potentielle Sexualpartner sind im Internet unkompliziert, anonym und immer verfügbar.

Psychische Erkrankung : Im Rahmen einer Zwangsstörung oder einer Manie kann sich ein hypersexuelles Verhalten entwickeln.

Körperliche Erkrankung : Manche körperlichen Erkrankungen können eine Hypersexualität verursachen, beispielsweise ein Tumor in der Nebennierenrinde.

Genetische Veranlagung : Wie bei stoffgebundenen Suchterkrankungen wie Alkoholismus sind auch Verhaltens suchte teilweise genetisch bitbegründet.

Medikamente : Manche Medikamente steigern den sexuellen Appetit oder stören die Impulskontrolle. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Parkinson-Medikamente.

Die Behandlung einer Sexsucht ist langwierig. Wer sich darauf, einlässt hat aber gute Chancen, die Kontrolle über sein Liebesleben zurückzugewinnen.

Ohne professionelle Unterstützung ist es schwer möglich, eine Sexsucht zu überwinden. Schwierigkeiten in der Partnerschaft : Ständiges Bedrängen des Partners zum Beischlaf, das Aufdrängen sexueller Praktiken oder insbesondere Seitensprünge belasten eine Partnerschaft erheblich.

Berufliche Schwierigkeiten : Wenn sich alles nur noch um Sex dreht, vernachlässigen Betroffene ihre Aufgaben. Problematisch kenn es auch schnell werden, wenn die Sexsucht am Arbeitsplatz ausgelebt wird, sexuelle Belästigung von Kollegen und Kolleginnen, Pornokonsum während der Arbeitszeit etc.

Kriminelle Delikte : Sexsucht kann auch in kriminelles Verhalten münden, beispielsweise in Form von Voyeurismus oder sexuellen Übergriffen.

Selbstablehnung : Wer daran scheitert, seine Sexsucht in den Griff zu kriegen, leidet häufig unter Versagensgefühlen, Selbstvorwürfen bis hin zum Selbsthass.

Geldprobleme : Manche verlieren aufgrund unangemessenen sexuellen Verhaltes ihren Job. Andere geben viel Geld für Prostituierte aus.

Geschlechtskrankheiten : Häufig wechselnde sexuelle Kontakte erhöhen das Risiko, sich mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Auf dieser Seite. Aktualisiert am Februar Mehr über die NetDoktor-Experten. Mehr Beiträge von Christiane Fux.

Sexsucht: Beschreibung Der Begriff Sexsucht taucht immer wieder in der Boulevardpresse im Zusammenhang mit angeblich sexsüchtigen Prominenten auf.

Schleichender Beginn Sexsucht beginnt schleichend - wie jede andere Sucht auch. Nymphomanie und Satyriasis Sexsucht bei Frauen wird auch als Nymphomanie bezeichnet.

Sehnsucht nach Normalität Sexsucht bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Betroffene einen speziellen Fetisch oder eine Vorliebe für ausgefallene Sexualpraktiken haben.

Für Menschen, die an einer Sucht leiden, kann jedoch gerade die Kommunikation einen wichtigen Schritt zur Gesundung bilden. Hierfür sollte nunmehr ebenso klar sein, wie eine Sucht funktioniert, die nicht an Substanzen gekoppelt ist.

Im Folgenden sollen daher generelle und spezifische Suchtmechanismen erklärt werden. Ganz allgemein gesprochen, bezeichnet der Begriff Sucht im medizinischen Sinne die Abhängigkeit einer Person nach einem bestimmten Erlebniszustand.

Dieser kann im Prinzip sehr individuell gelagert sein. Beispielsweise sind Lustgefühle, das Erzeugen von Halluzinationen, ein Adrenalinschub, gesteigerte Glücksempfindungen, das Gefühl der absoluten Selbstbestimmtheit und Kontrolle oder gefühlt gesteigerte Energie solche angestrebten Erlebniszustände.

Die meisten können durchaus im Alltag hin und wieder erreicht werden. Einer abhängigen Person reichen jedoch keine zufälligen Empfindungen aus.

Sie wird nach einer Zunahme an spezifischen Erlebniszuständen, ihrer Intensivierung und gezielten Herbeiführung streben. Oftmals dienen ihr hierfür diverse Substanzen wie Alkohol, Drogen oder bestimmte Lebensmittel.

Eine Person, die gezielt nach Rauscherlebnissen sucht, kann sich diese zum Beispiel durch den Konsum von Alkohol beschaffen.

Problematisch werden die gewählten Substanzen aber dann, wenn zum Erlebniszustände nicht mehr ohne diese erreicht werden können und der Körper ohne sie nicht mehr normal funktionieren kann.

Dann spricht man von einer körperlichen Abhängigkeit. So setzt unter anderem Crystal Meth in hohen Mengen Serotonin frei, welches ein intensives Glücksgefühl hervorruft.

Der Körper gewöhnt sich allerdings an die eklatante Ausschüttung des Glückshormons. Er ist dann nicht mehr in der Lage, selbstständig die vom Betroffenen benötigten Mengen freizusetzen.

Neben der körperlichen Abhängigkeit von Substanzen ist allerdings gleichfalls eine psychische Abhängigkeit relevant.

Hier besteht eigentlich kein medizinisch nachweisbares Indiz, dass der Körper ohne eine bestimmte Substanz nicht funktionieren kann.

Durch Gewohnheit oder intensive Verknüpfung des Stoffes mit einem erwünschten Erlebniszustand, glaubt der Süchte allerdings, dass er ohne ihn nicht mehr leben kann.

Ein Beispiel hierfür ist die Abhängigkeit von Cannabinoiden. Bislang konnte nicht nachgewiesen werden, dass diese Prozesse in Gang setzen, welche hernach zur körperlichen Abhängigkeit führen.

Es ist dennoch möglich, dass Betroffene glauben, sich ohne Cannabis nicht mehr entspannen zu können. Sie haben folglich die entsprechenden Handlungsmuster der Entspannung verlernt.

Aus diesem Grund kann es durchaus vorkommen, dass körperliche Erscheinungen und Einschränkungen auch in Folge einer psychischen Abhängigkeit empfunden werden.

In den meisten Fällen betreffen stoffgebundene Süchte sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit.

Anders gestaltet sich der Sachverhalt in Bezug auf stoffungebundene Süchte. Hierbei wird lediglich der psychische Aspekt einer Abhängigkeit ausgelebt, da entsprechende dem Körper zugeführte Substanzen fehlen, die eine körperliche Sucht ermöglichen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass eine stoffungebundene Sucht körperunabhängig funktioniert. Hernach ist es Betroffenen nicht oder nur schwer möglich den gleichen biochemischen Effekt durch andere Handlungen hervorzurufen.

Es zeigt sich folglich, dass stoffungebundene Süchte auf den selben Prinzipien beruhen, wie stoffgebundene Abhängigkeit. Jetzt stellt sich lediglich die Frage, wie sie entstehen, entwickeln und sich manifestieren.

Den Ausschlag für eine stoffungebundene Sucht wie die Sexsucht, bildet in der Regel ein individueller Mangelzustand.

Dieser kann zum Teil sehr speziell sein und von einem allgemeinen Erlebnishunger, über Aufmerksamkeitsbedürfnis hin zu Konfliktvermeidung reichen.

Insgesamt stellt vermutlich das Fehlen von Glücksmomenten ob der persönlichen Situation eine übergeordnete Rolle. Einige Patienten beklagen beispielsweise ein traumatisches Erlebnis, aus dem heraus sich eine Sucht gebildet hat.

Innere Konflikte werden hernach nicht konstruktiv verarbeitet, sondern mit einem Erlebnis oder einer Handlung verdrängt. Zeigt sich nun die Verdrängung für den Augenblick erfolgreich, sucht der Betroffene zunächst immer wieder ähnliche Situationen.

Diese Strategie zeigt sich im weiteren Verlauf allerdings wenig erfolgreich. Denn oftmals bildet sich eine Toleranz gegenüber wiederholten Handlungen.

Wird vermehrt Geschlechtsverkehr mit Unbekannten ausgeführt, verschwinden irgendwann Adrenalinschübe.

Die permanente Wiederholung bewirkt, dass Betroffene routinierter gegenüber entsprechenden Situationen werden und diese letztlich allen Reiz verlieren.

In diesem Anfangsstadium einer Abhängigkeit, versucht ein Süchtiger die Dosis der Erlebnisse zu steigern.

Im Bezug auf die Sexsucht bedeutet dies zum einen, dass mehr sexuelle Handlungen ausgeführt werden. Darüber hinaus kann es jedoch auch vorkommen, dass neue sexuelle Praktiken ausprobiert werden, um neue Reize zu schaffen.

Bereits hier steigt die Risikobereitschaft des Süchtigen. Zudem rückt die Bedürfnisbefriedigung zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Bei stoffgebundenen Süchten ist dies überwiegend körperlich bedingt und mag dem Betroffenen durchaus auffallen.

Bei stoffungebundener Abhängigkeit verliert sich der Süchtige in den reizstillenden Handlungen und wird diese in der Regel noch nicht hinterfragen oder kritisch reflektieren.

Vielmehr ist er durch diese abgelenkt. Vielmehr besteht nun geradezu ein Zwang gewisse Handlungen stetig zu wiederholen und die entsprechenden Situationen erneut zu erleben.

Nicht selten besteht jedoch bereits keine Befriedigung der individuellen Bedürfnisse mehr. Gleichzeitig liegt jedoch das Zentrum aller Handlungen allein auf eben jener Befriedigung, die gar nicht mehr oder nur noch selten in gewünschter Form erreicht werden kann.

Daraus folgt nicht selten ein beruflicher und sozialer Abstieg. Hierin gleichen sich stoffgebundene und stoffungebundene Abhängigkeit.

Bei Hypersexualität wird ein Süchtiger seinen Alltag um sexuelle Handlungen herum gestalten. Unter Umständen kann dann kein Beruf mehr ausgeübt werden.

Darüber hinaus werden selbst engste Freunde und Angehörige durch das süchtige verhalten verprellt. Das hat selbstverständlich einen enormen Einfluss auf die Psyche des Betroffenen.

Vor allem dann, wenn Isolierung in Folge der Sucht auftritt, sind Depressionen und Angstgefühle üblich.

Häufig stellen sich Angehörige die Frage, warum der Süchtige sein Verhalten nicht einfach stoppt. Wieso geht ein Spielsüchtiger weiter spielen und ein Kaufsüchtiger einkaufen?

Aus welchem Grund wird der Sexsüchtige weiter Pornos konsumieren und wechselnde Geschlechtspartner haben? Verschiedene Studien haben dazu herausgefunden, dass Betroffene einer stoffungebundenen Verhaltenssucht durchaus mit Entzugserscheinungen zu kämpfen haben.

Diese können sich durchaus körperlich manifestieren. So sind beispielsweise Kopfschmerzen , Unwohlsein oder Schlafstörungen keine Seltenheit.

Darüber hinaus ist selbstverständlich die Gedankenwelt von der Sucht stark beeinflusst. Es ist gleichsam nicht mehr ohne Hilfe möglich, die Gedanken von der gewünschten Suchthandlung abzulenken.

Hierdurch entsteht ein starkes Mangelgefühl, gegen welches sich ein Süchtiger kaum erwehren kann. Nach Möglichkeit sollten Angehörige hierfür ein grundlegendes Verständnis haben.

Denn nicht selten führt Unverständnis dazu, dass sich der Süchtige ein Doppelleben aufbaut und hernach für ihn Schwierigkeiten darin bestehen, sich Hilfe zu suchen.

Es hat sich folglich herausgestellt, dass sich stoffungebundene Süchte ähnlich verhalten wie klassische stoffgebundene Suchterkrankungen.

Verlauf und Auswirken sind allerdings bei beiden Suchtarten als ähnlich zu werten. Stoffungebundene Sucht birgt ein ähnlich hohes Rückfallrisiko wie Substanzabhängigkeit.

Das resultiert vor allem daraus, dass die suchterzeugenden Handlungen zum Teil eine Rolle im normalen Alltagsleben spielen.

Beispielsweise ist es nicht Ziel einer Sexsuchttherapie, dass hernach kein Geschlechtsverkehr mehr ausgeübt wird.

Vielmehr soll ein, für den Betroffenen persönlich vertretbares Verhalten neu erlernt werden. Das kann durchaus enorme Schwierigkeiten bereiten, die dazu führen, dass selbst nach einer erfolgreichen Therapie ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotential auch bei stoffungebundener Abhängigkeit bestehen bleibt.

Alternative Behandlungsmethoden können eine Therapie unterstützend begleiten. Verschiedene Kräuter, Öle und homöopathische Mittel sollen der Beruhigung in Stresssituationen dienen.

Einigen Mitteln wie beispielsweise Geranientee oder Conium magulatum wird eine libidosenkende Wirkung nachgesagt. Ihre Einnahme kann eventuell das Leiden des Betroffenen mindern, löst aber nicht die Grundprobleme der Suchterkrankung und sind aus diesem Grund zur alleinigen Behandlung nicht empfohlen.

Alternative Therapien bilden hingegen eine wirkungsvolle Ergänzung zu Selbsthilfe. Besonders hervorgehoben sei hier die Kreativ-Therapie.

Hilfreiche Hausmittel gegen Sexsucht. Eine bereits bestehende Sucht kann nicht mit Hausmitteln behandelt werden.

Hierfür ist immer eine Therapie notwendig. Es kann jedoch einiges zur Prävention unternommen werden. Die Psychoedukation innerhalb der Familie eignet sich am besten, um negativen Konfliktlösungsansätzen vorzubeugen.

Offene Kommunikation bei Stress und Problemen sowie ein reflektiertes Verhältnis zu Liebe und Sexualität sollten wichtige Grundpfeiler der Erziehung sein.

Wer jedoch an einer Verhaltenssucht leidet, sollte unbedingt darauf achten, nicht erneut eine Sucht zu entwickeln. So ist es durchaus möglich, dass ein Sexsüchtiger während der Therapie eine Sportsucht entwickelt.

Ablenkende und stressreduzierende Methoden sollten aus diesem Grund mit einem Therapeuten abgesprochen werden.

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Geeignet bei Sexsucht sind die Schüssler -Salze Nr. Für die Sexsucht gelten ähnliche Bestimmungen wie für andere Süchte: Mögliche Trigger sollten unbedingt vermieden werden.

Da diese spezielle Sucht oft mit einem Alkoholproblem korreliert, ist es ratsam, gänzlich auf Alkohol zu verzichten.

Darüber hinaus besteht bei einer Verhaltenssucht grundsätzlich die Gefahr einer Suchtverlagerung. Aus diesem Grund müssen Betroffene auch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten und bestenfalls sehr zuckerhaltige oder koffeinierte Lebensmittel komplett aus ihrem Leben streichen.

Dies wirkt sich wiederum positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Wer auf der Suche nach einem gesunden Glückshormonlieferanten ist, kann bei Erdbeeren, Bananen, Trauben und verschiedenen Nüssen bedenkenlos zugreifen.

Studien haben herausgestellt, dass bereits der Konsum weniger 3 bis 4 Pornofilme pro Woche zu einem eklatanten Abstumpfungseffekt führen.

Obgleich Pornos per se nicht schädlich für die Psyche sein müssen, kann hier im Sinne der Toleranzentwicklung ein Risikofaktor vorliegen.

Gleiches lässt sich auch in Bezug auf Cybersex feststellen. So ist es möglich, dass sich eine Sexsucht allein im Konsum von pornografischer Bilder und Filme manifestiert.

Häufig ist dies mit autoerotischen Handlungen verbunden. Die klassischen Kriterien einer stoffungebundenen Sucht können aber auch hier erfüllt sein.

Nicht zuletzt sollten Pornos zur sexuellen Stimulation, jedoch weniger zum Abbau von Stress oder zur Ablenkung angesehen werden.

Tatsächlich stellen Betroffene oder Personen, die Betroffene kennen oftmals die Frage, ob es sich bei der Sexsucht um eine erbliche Krankheit handelt.

Man beobachtet also relativ häufig, dass junge Männer, die eine stark übersteigerte Libido haben, nicht selten auch Väter mit denselben oder zumindest mit ähnlichen Charakteristika haben.

Inwieweit man hier jedoch von einer Vererbung zu reden imstande ist, ist hochgradig diskutabel. Zwar sind psychische Leiden sehr oft in geschlossenen Familienverbänden sehr prävalent, aber ob die Sexsucht auch darunter zu zählen ist, kann man weder bestätigen noch verneinen.

Somit ist die Beantwortung dieser Frage zwar per se nicht möglich, dennoch aber lässt sich wohl behaupten, dass es durchaus zu familiären Häufungen dieser Störung kommen kann.

Im Bezug auf die Sexsucht gibt es etliche Vorurteile, die vor allem aus dem Unwissen über die konkreten Gründe dieser Abhängigkeit resultieren.

Hier soll noch einmal gesagt sein: Ein Sexsüchtiger muss nicht per se an einem übertrieben hohen Sexualtrieb leiden oder von Grund auf an Perversionen interessiert sein.

Sein Verhalten resultiert stets daraus, seine Sucht möglichst befriedigen zu können. Da sich jedoch nach einer gewissen Zeit eine Toleranz gegen das eigene Verhalten entwickelt, neigen Süchtige dazu, dieses drastisch auszuweiten.

Hier kann es durchaus vorkommen, dass entgegen der sexuellen Präferenz pädophile Handlungen vorgenommen werden. Ebenso liegt eine gewaltgebundene Suchtbefriedigung im Rahmen des Möglichen.

Üblich ist dies allerdings nicht. Zum einen werden die Grenzen der Legalität in den meisten Fällen erst im sehr späten Verlauf einer Sucht übertreten.

Denn Betroffene wissen durchaus um die Konsequenzen ihrer Handlungen. Sie leiden sogar selbst darunter, wenn Suchtbefriedigung mit unmoralischen und fragwürdigen Sexualpraktiken erfolgt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Abhängige jegliche Grenzen überschreiten und sogar einem anderen Menschen Schaden zufügen würde.

Dies ist nunmehr möglich, stellt allerdings nicht die Regel dar. Diese Frage liegt selbstverständlich auf der Hand.

Und natürlich wünschen sich Betroffene und Angehörige, dass eine Sucht einfach und effektiv mit der Einnahme von Medikamenten behandelt werden kann.

Dies ist allerdings nicht möglich. Zwar verschreiben einige Ärzte libidosenkende Mittel und Antidepressiva, welche eine ähnliche Wirkung haben, jedoch kann dies nur als Begleitung für eine umfangreichere Therapie gewertet werden.

Immerhin ist nicht ein gesteigerter Trieb allein ausschlaggebend für die Entwicklung einer Sexsucht. Diese ist in der Regel multifaktorisch.

Das bedeutet, dass über körperliche Bedürfnisse hinaus Gründe vorliegen, die eine Abhängigkeit bewirken. Im Allgemeinen liegen sie im individuellen Umgang mit Konflikten begründet.

Wird dieses Defizit nicht therapeutisch behandelt, kann es zwar sein, dass dank der geminderten Libido keine sexuellen Handlungen mehr ausgeführt werden, dies ist allerdings nicht wahrscheinlich.

Möglich wäre dann auch, dass Betroffene die Sucht schlichtweg verlagern und eine neue Sucht entwickeln.

Von einer rein medikamentösen Behandlung der Sexsucht ist also dringlichst abzuraten. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass Sexsucht nicht selten aus einem Bündel unterschiedlicher Gründe heraus entstehen kann.

Diverse Drogen gehören definitiv dazu. So stehen unter anderem Crystal Meth, Kokain und Alkohol im Verdacht eine Sexsucht zu begünstigen oder diese sogar hervorzurufen.

Da der Substanzabhängige eine generelle Suchtneigung mitbringt, neigt er ohnehin dazu, Verhaltenssüchte zu entwickeln.

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